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Multi-Display-Wände als skalierbare, immersive Stereo-Anzeigesysteme

Alexander Löffler, Luciano Pica, Hilko Hoffmann und Philipp Slusallek

Gekachelte Display- oder Rückprojektionssysteme können im Bereich der immersiven Virtual-Reality-Installation eingesetzt werden, um die Auflösung und die Helligkeit des Bildes zu erhöhen, um die ausgeleuchtete Bildfläche zu vergrößern, oder um andere Seitenverhältnisse als das 4:3- oder 16:9-Format zu realisieren. Gekachelte Displaysysteme stellen hohe Anforderungen an die Bildqualität der Einzelkomponenten, deren Synchronisierung und an die Verteilung und Skalierung von darzustellenden Bildinhalten. Die bisher verfügbaren Lösungen beruhen auf teurer und unflexibler Spezialhardware, wie Genlock-fähige Grafikkarten zur Frame-synchronen Ausgabe an mehreren Displays, digitale Kreuzschienen, sowie Managementsysteme, welche die Darstellung nur eines Fragments des Eingangssignals unterstützen. Dies gilt insbesondere für stereofähige Installationen mit ihrem deutlich erhöhten Aufwand zur Synchronisierung, sowohl der einzelnen Displays untereinander, als auch für den synchronisierten Wechsel der Bilder für rechtes bzw. linkes Auge.

In dieser Arbeit präsentieren wir eine alternative Möglichkeit zum Bespielen von verteilten, gekachelten Displays, welche die Verteilung und die synchrone Darstellung von Pixeln von spezialisierter Hardware hin zu einer generischen Softwarelösung verlagert. Der gewählte Ansatz erlaubt es, mit modernen Displaysystemen auch anspruchsvolle, immersive VR-Anwendungen auf gekachelten Display-Wänden anzuzeigen.

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